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letzte Änderungen:
29.09.2000

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Teilprojekt 7

Entwicklung eines Kostenrechnungssystems zur Auswertung kleinräumiger Daten

Teilprojektbearbeiter

Teilprojektleiter

Dipl. Ing. agr. C. Augsburger Prof. Dr. P. Wagner
augsburger@weihenstephan.de wagner@weihenstephan.de
Unternehmensforschung und Informationsmanagement

Kurzbeschreibung

Der Stand der Technik läßt in naher Zukunft zu, daß eine flächendeckende, kleinräumige Bestandesführung mittels GPS Realität werden kann. Bezüglich einer breiten Akzeptanz dieser Technik durch Landwirte wird allerdings vielfältig die fehlende Wirtschaftlichkeit beklagt. Die Frage der Wirtschaftlichkeit einer teilfächenspezifischen Bewirtschaftung ist jedoch noch nicht abschließend geklärt, da es zum einen an einer automatisierten Datenerfassung und -übertragung und zum anderen an geeigneten Auswertungsmöglichkeiten solcher Daten in ökonomischer Hinsicht mangelt.

Ziel dieses Forschungsprojektes ist es ein Kostenrechnungssystem zu konzipieren, zu entwickeln und zu programmieren, mit dem ökonomische Auswertungen und Aussagen zur wirtschaftlichen Vorzüglichkeit einer kleinräumigen Bewirtschaftung gemacht werden können.

Dieses Kostenrechnungssystem soll zum einen so "einfach" konzipiert sein, das es in der landwirtschaftlichen Praxis eingesetzt werden kann, zum anderen soll es aber auch so flexibel gestaltet werden, daß es Auswertungen zuläßt, die zum Zeitpunkt der Entwicklung und Programmierung des Systems noch nicht absehbar sein konnten.

Ein weiteres Ziel besteht darin, anhand der Auswertungen realer Daten vom Versuchsgut Dürnast beurteilen zu können, ob die durch eine kleinräumige Bewirtschaftung entstehenden Mehrkosten die geringeren Kosten durch die Reduzierung der Ressourcenverschwendung (Verringerung des Stickstoffeinsatzes) und die Mehrerlöse durch (partielle) Ertragssteigerungen übersteigen bzw. welche Kosten der zusätzliche Technikaufwand maximal verursachen darf.

Der Betrag der Kostenreduzierung durch eine geringere Ressourcenverschwendung sowie der Mehrerlös aus einer partiellen Ertragssteigerung hängt dabei im wesentlichen von der Heterogenität des betrachteten Schlages ab.

Diese ökonomischen Aussagen stützen sich insbesondere auf den Stickstoffeinsatz. Mögliche ökonomische Effekte durch veränderte Aussaat- und Pflanzenschutzintensitäten sollen aus der Literatur abgeleitet werden.


Veröffentlicht in "Mitteilungen der Vereinigung Weihenstephaner Universitätsabsolventen"

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